Flows, die nicht heimlich brechen – KI-Training für KMU

«Wenn Flows leise sterben»

Flows, die nicht heimlich brechen

Fast jedes KMU hat sie: Flows, die eine engagierte Person vor zwei Jahren gebaut hat, die seither «einfach laufen» – bis eine Verbindung abläuft, ein Connector sich ändert oder die Person geht. Bemerkt wird es Wochen später, am Schaden. Dieser Kurs rüstet Ihre wichtigsten Flows nach: Fehler werden behandelt und gemeldet statt verschluckt, Wiederanläufe verarbeiten nichts doppelt, und jeder Flow bekommt Dokumentation und Ownership, die eine Übergabe möglich machen.

Was Sie mitnehmen

Lernziele

Stille Ausfälle verstehen

Sie kennen die typischen Ursachen: abgelaufene Verbindungen, geänderte Connectors, gelöschte Ordner, stille Formatwechsel.

Fehler behandeln statt hoffen

Sie bauen Fehlerpfade, die informieren, aufräumen und den Vorgang nicht verlieren.

Sicher wieder anlaufen

Sie gestalten Trigger und Verarbeitung so, dass ein Neustart nichts doppelt bucht oder verschickt.

Übergabefähig machen

Sie dokumentieren Zweck, Abhängigkeiten und Ownership so, dass eine andere Person den Flow übernehmen kann.

Modularer Aufbau

Trainingsinhalte

Befund: Wie Flows wirklich sterben

  • Die häufigsten stillen Killer: Verbindungen, Berechtigungen, Umbenennungen
  • Run-Historie lesen: was Power Automate längst wusste
  • Den eigenen Bestand triagieren: kritisch, wichtig, verzichtbar
  • Schnellcheck: welcher Flow würde heute unbemerkt scheitern?

Robust machen

  • Fehlerbereiche und Ausweichpfade: behandeln statt abbrechen
  • Benachrichtigung mit Kontext: wer erfährt was, mit welchem Link?
  • Wiederanlauf & Idempotenz: Verarbeitet-Markierungen statt Doppelbuchung
  • Zeitverhalten: Timeouts, Wiederholungen, Wartezeiten bewusst setzen

Betreiben & übergeben

  • Der Flow-Steckbrief: Zweck, Trigger, Abhängigkeiten, Ownership
  • Verbindungen und Service-Konten: das Ferien- und Kündigungsproblem
  • Monitoring light: der wöchentliche Fünf-Minuten-Blick
  • Standards für neue Flows: robust von Anfang an

Praxis

Was Sie im Training praktisch tun

Jede Person härtet mindestens einen eigenen produktiven Flow – live, mit Vorher/Nachher.

  • Den eigenen Bestand triagieren und den kritischsten Flow wählen
  • Fehlerbehandlung und Benachrichtigung nachrüsten
  • Einen Wiederanlauf ohne Doppelverarbeitung testen
  • Den Flow-Steckbrief ausfüllen und Ownership klären

Ergebnis

Was am Ende vorliegt

  • Mindestens ein gehärteter produktiver Flow mit Fehlerpfad und Meldung
  • Flow-Steckbriefe als Standard für den ganzen Bestand
  • Eine Triage-Liste: welche Flows als Nächstes drankommen

Für wen geeignet

Zielgruppe

Citizen Developer mit Bestand

Für Personen, die produktive Flows gebaut haben und nachts besser schlafen wollen.

Erben fremder Flows

Für Personen, die Flows übernommen haben, die niemand mehr versteht.

IT-Begleiter

Für Rollen, die Maker-Flows im Blick behalten und Standards setzen wollen.

Im Microsoft-Stack

  • Power Automate
  • Microsoft 365
  • Dataverse
  • Teams

Weiter lernen

FAQ

Häufige Fragen

Antworten auf typische Fragen zu Inhalt, Voraussetzungen und Durchführung dieses Trainings.

Ist das ein Power-Automate-Einsteigerkurs?

Nein. Sie sollten Flows gebaut haben. Hier geht es um das, was Einsteigerkurse weglassen: den Betrieb.

Was ist mit KI-Schritten in Flows?

Sie gelten als besonders ausfallfreudige Schritte und bekommen dieselbe Behandlung: Fehlerpfad, Prüfung, Meldung. Der Kurs bleibt aber bewusst beim robusten Fundament.

Wir haben Dutzende Flows – wo anfangen?

Mit der Triage aus dem Kurs: kritisch zuerst. Die Methode ist danach auf den ganzen Bestand anwendbar.

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