KI erlaubt? Datenschutz, Residenz und Verantwortung im KMU – KI-Training für KMU

«Dürfen wir das überhaupt?»

KI erlaubt? Datenschutz, Residenz und Verantwortung im KMU

Zwischen «alles verbieten» und «wird schon gutgehen» liegt ein gut begehbarer Weg – man muss ihn nur kennen. Dieser Halbtag übersetzt revDSG, EU AI Act und die Microsoft-Datenverarbeitung in Antworten, mit denen Sie arbeiten können: welche Datenkategorien welche Sorgfalt verlangen, wo Prompts, Antworten und Indizes tatsächlich verarbeitet werden, welche Fälle eine menschliche Freigabe brauchen und wie Sie Verantwortung so regeln, dass sie im Ernstfall trägt.

Was Sie mitnehmen

Lernziele

Datenkategorien unterscheiden

Sie wissen, welche Daten (Personendaten, besonders schützenswerte, Berufsgeheimnisse) welche Anforderungen auslösen.

Verarbeitungsorte kennen

Sie können einordnen, wo im Microsoft-Stack Prompts, Antworten und Indizes verarbeitet und gespeichert werden – und was «Schweiz» dabei wirklich heisst.

Freigaben risikobasiert bauen

Sie unterscheiden Fälle, die laufen dürfen, von Fällen, die eine menschliche Freigabe oder ein Verbot brauchen.

Verantwortung regeln

Sie legen fest, wer KI-Einsätze freigibt, dokumentiert und im Störfall entscheidet.

Modularer Aufbau

Trainingsinhalte

Rechtsrahmen in Klartext

  • revDSG-Grundsätze für den KI-Alltag: Zweckbindung, Verhältnismässigkeit, Auskunft
  • EU AI Act aus KMU-Sicht: Risikoklassen und Kennzeichnungspflichten
  • Branchenregeln: Berufsgeheimnis, FINMA-nahe Anforderungen
  • Was Rechtsberatung klären muss – und was Sie selbst entscheiden können

Der Microsoft-Stack unter der Lupe

  • Wo Prompts, Antworten, Logs und Indizes verarbeitet werden
  • Datenresidenz Schweiz/EU: was sie abdeckt und was nicht
  • Commercial Data Protection vs. Consumer-KI: der entscheidende Unterschied
  • Preview-Funktionen: rechtlich relevanter, als man denkt

Verantwortung im Alltag

  • Die Risiko-Matrix: Datenkategorie × Wirkung = Freigabestufe
  • Menschliche Freigaben dort, wo sie hingehören – und nur dort
  • Dokumentation, die im Ernstfall hilft (und nicht nur Ordner füllt)
  • Rollen festlegen: wer gibt frei, wer dokumentiert, wer entscheidet im Störfall

Praxis

Was Sie im Training praktisch tun

Gearbeitet wird an typischen KMU-Fällen – und, wo vorhanden, an Ihren eigenen KI-Vorhaben.

  • Vier Fallbeispiele durch die Risiko-Matrix führen
  • Einen eigenen Fall auf Datenkategorien und Verarbeitungsorte prüfen
  • Freigabestufen für zwei reale Anwendungsfälle festlegen
  • Die Verantwortungs-Landkarte für das eigene Unternehmen skizzieren

Ergebnis

Was am Ende vorliegt

  • Eine Risiko-Matrix für Ihre KI-Fälle mit Freigabestufen
  • Eine Verantwortungs-Landkarte: wer freigibt, dokumentiert, entscheidet
  • Eine Liste der Punkte, die tatsächlich juristische Prüfung brauchen

Für wen geeignet

Zielgruppe

Geschäftsleitung

Für Entscheider, die das Risiko tragen und es deshalb verstehen wollen.

Compliance-, HR- und Finanz-Verantwortliche

Für Rollen mit besonders schützenswerten Daten im Alltag.

IT-Verantwortliche

Für Personen, die Vorgaben technisch umsetzen und Auskunft geben müssen.

Im Microsoft-Stack

  • Microsoft 365 Copilot
  • Purview
  • Entra ID
  • Azure

Weiter lernen

FAQ

Häufige Fragen

Antworten auf typische Fragen zu Inhalt, Voraussetzungen und Durchführung dieses Trainings.

Ersetzt der Workshop eine Rechtsberatung?

Nein, er macht sie günstiger: Sie gehen mit geklärten Fakten und den drei wirklich offenen Fragen zum Anwalt statt mit einem diffusen Unbehagen.

Wir nutzen nur Microsoft-Produkte – sind wir damit nicht automatisch konform?

Nein. Microsoft liefert Bausteine und Zusagen; Zweckbindung, Freigaben und Verantwortung bleiben bei Ihnen.

Behandelt der Workshop auch Schatten-KI?

Am Rand. Für Regeln, Kommunikation und die freigegebene Alternative gibt es den eigenen Halbtag «Von Schatten-KI zu klaren Leitplanken» – die beiden ergänzen sich.

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